Gute Aussichten für alle Sinne – Genusstour zwischen Gletschereis und satten Dreitausendern
auf einen Blick: Gehzeit: 5 Std.; Sommerbergalm – Frauenwand -
Hintertux Höhenmeter:
Start: 2.042 m (Sommerbergalm); Ende: 1.500 m,
458 Hm im Aufstieg bzw. 1.000 Hm im Abstieg;
Höchster Punkt: 2.500 m (Frauenwand)
Kilometer: 10 km
Schwierigkeit: Keine besonderen Schwierigkeiten
Tipp: Fotoapparat und Fernglas nicht vergessen!
Wegbeschreibung:Um zum Ausgangspunkt der Wanderung über die Kasererscharte und zur Frauenwand zu kommen, fährt man erst mit der Gondel von Hintertux (1.500 m) zur Sommerbergalm (2.042 m) hinauf. Von dort wandert man ein Stück auf dem Spannagelweg, unter dem Ramsmooslift bis zur Kreuzung ( ½ Std.) und weiter auf einem schmalen Weg hinauf zur Kasererscharte. Alpenrosen, Johanniskraut und Wilder Enzian geben einen lieblichen Kontrast zum gewaltigen
Gletscher und den berühmten Gipfeln und steilen Wänden. Lärmstange (2.686 m), Olperer (3.476 m), Gefrorene-Wand-Spitzen (3.288 m) und der Hohe Riffler (3.231 m) wetteifern um die Gunst des Betrachters. Nach etwa zwei Stunden Aufstieg, auf die Kasererscharte, wechselt die Szenerie. Der Blick reicht bei guter Fernsicht bis zu den Ötztaler- und Stubaier Alpen. Tief unten liegt die Gemeinde Schmirn, zu der Hintertux bis zum Jahr 1926 verwaltungsmäßig gehörte. Auf der Rückseite, zum Tuxer Joch, öffnet sich eine liebliche Almlandschaft und es dauert gerade noch eine halbe Stunde bis zum Tuxer-Joch-Haus (2.310 m). Dort ist – natürlich der Aussicht wegen – Stärkung angesagt, um dann, gemütlich durch das Weitental, vobei am Schleierwasserfall, nach Hintertux abzusteigen.Der Wandertipp am Hintertuxer Gletscher
Auf einen Blick: Gehzeit: 3 ½ Std.; Hintertux-Sommerberg-Fernerhaus
Höhenmeter:Start: 1.500 m (Hintertux)
Ende: 1.620 m (Schraubenwasserfall),
Höchster Punkt: 2.600 m (Fernerhaus)
Kilometer: 8,2 km
Schwierigkeit: Keine besonderen Schwierigkeiten
Tipp: Besuchen Sie das Naturdenkmal Spannagelhöhle
Wegbeschreibung:Der Ausgangspunkt für die Wanderung zum Spannagelhaus ist die Talstation der Hintertuxer Gletscherbahn. Von dort aus geht man links durch den Zaun, dann rechts über den breiten Weg Nr. 16 über den Bach und rechts in mehreren Kehren zum sogenannten Hagl, weiter am Rande der Bachklamm entlang bis zum wunderschönen Talkessel Waldeben. Von dort aus hat man einen herrlichen Blick zu den Gletschern und Wasserfällen. Von Waldeben aus geht es dann auf die Sommerbergalm, von wo aus man mit der Gondel bis zum Fernerhaus weiter fährt. Vom Fernerhaus aus folgt dann ein leichter ca. 15 Minuten langer Abstieg zum Spannagelhaus. Zurück nach
Hintertux geht es dann auf dem Weg Nr. 526 von wo aus man ein wunderschönes Panorama auf mehrere Wasserfälle und die bezaubernde Alpenflora der Tuxer Alpen hat. Das Ziel ist der Schraubenwasserfall direkt hinter der Talstation der Hintertuxer Gletscherbahn. Ebenso könnte man die Tour in umgekehrter Reihenfolge machen.
Massenweise Einsamkeit
Auf einen Blick: Gehzeit: 6 Std.;
Hintertux – Wandspitze - Hintertux
Höhenmeter:Start: 1.500 m (Hintertux); Ende: 1.500 m (Hintertux)
1098 Hm im Aufstieg und Abstieg
Höchster Punkt: 2.598 m (Wandspitze)
Kilometer: 9,2 km
Schwierigkeit: Keine besonderen Schwierigkeiten
Tipp: Unbedingt Brotzeit und ausreichend zum Trinken
einpacken, denn eine Einkehrmöglichkeit
besteht nur bei der Bichlalm!
Wegbeschreibung:Ausganspunkt für die Wanderung ist Hintertux von wo aus man auf die Bichlalm auf 1.695 Metern wandert. Von dort aus man auf einem schmalen Weg, zuerst langsam ansteigend, dann etwas steiler, erreicht man in etwa 40 Minuten den Aussichtspunkt Stulfegg (1.965 m) mit sagenhaftem Tiefblick ins Gschützkar, dem Lieblingsplatz der Gämsen. Ständige Begleiter sind duftende Sträucher und Kräuter, und die Könige der Lüfte, die Adler, ziehen kühne Kreise. Der Pfad steigt noch ein bisschen an und führt zu einem Wegweiser besonderer Art – auf Holzschildern sind die Namen der umliegenden Gipfel geschrieben; mit Hilfe einer Karte kann sie auch ein nicht ortskundiger Bergwanderer ausmachen. Der Blick reicht vom Höllenstein, der Realspitze über den Hohen Riffler zum Olperer und der Lärmstange im Gletschermassiv. Nun folgt noch ein relativ steiler Aufstieg über Treppen bis zur Abzweigung zum Gipfel der Wandspitze. Die hier erreichte Höhe liegt bei 2.564 m, die Wanderzeit beträgt ca. 3 Stunden. Für Konditionsbolzen bedeutet der Gipfel weitere 120 Höhenmeter. Der Abstieg erfolgt zunächst auf ziemlich steilen Serpentinen bis hinunter ins Weitental (1.883 m), dann gemütlich weiter – vorbei am Ausgangspunkt Hintertux.